Ausgezeichnet: Junge Donau und Südwestalb auf der CMT

Wer am Baden-Württemberg-Tag an der SWR-Bühne in Ruhe seine Maultaschen mit Kartoffelsalat essen wollte, konnte ein Problem haben, denn das Ländle hat noch viel mehr zu bieten.

ADFC zertifiziert den Donau-Radweg

Dicht gedrängt standen die Fotografen mitten im speisenden Publikum, als die Mitglieder der ARGE Deutsche Donau aus den Händen des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) ihre Urkunde entgegen nahmen. Pünktlich zum anstehenden Hype zum 200. Geburtstag des Fahrrads konnte die Zertifizierung des gesamten deutschen Donauradweges in der Öffentlichkeit vorgenommen werden. Der ADFC hat hierfür seine Prüfer auf die Route von Donaueschingen nach Passau geschickt. Im Auftrag der Kreise, Städte und Gemeinden hat die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Donau um Geschäftsführerin Raissa Benchoufi die Koordination übernommen. Man hat dadurch ein wichtiges Element innerhalb der der dreijährigen Kampagne „Die Junge Donau“ zur Vollendung gebracht, die von der Deutschen Zentrale für Tourismus und die Länder-Vermarkter TMBW und ByTM geführt wird. Mit diesem Gesamtpaket aus Fahrrad-Route und Destination ist man nun gewappnet für die aktuellen Trends. Kathleen Lumma, Geschäftsführerin des ADFC, stellt aus Expertensicht klar: „In Zukunft wird nicht mehr nur der Radweg das Ziel sein, aondern es werden sich ganze Regionen als Radreiseregionen etablieren“. Die Donau mit ihren rund 600 km in Detutschland ist hierfür bestens aufgestellt, belohnt wurde dies mit vier Sternen. Entlang der Strecke warten zahllose Sehenswürdigkeiten, kulturelle Attraktionen und vor allem viel ursprüngliche Natur darauf, entdeckt zu werden.

Biergarten mit Radfahrern Treffpunkt für Radler: die Biergärten an der DOnau und in Oberschwaben, © Foto: Oberschwaben Tourismus.

Donau-Bodensee-Radweg: Barock. Bier. Bike!

Wer die Donau mit dem Rad genießen will, zugleich aber Baden-Württemberg nicht verlassen möchte, sollte sich den Donau-Bodensee-Radweg ansehen. Auch hier punktet man nicht nur mit der Route, sondern auch mit der Kombination attraktiver Erlebnisse vor Ort. Gut zu passe kommt hierbei, dass man vergangenes Jahr 50 Jahre Oberschwäbische Barockstraße und dieses Jahr 40 Jahre Donau-Bodensee-Radweg feiern kann. Grund genug, den Radlerpass aufzulegen, der entlang der fernradwege mit Vergünstigungen und zum Jahresende mit einem Gewinnspiel lockt. Exemplarisch für die Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Leistungsträgern ist die Brauerei Härle um den berühmtesten Brauer Deutschlands, Gottfried Härle, als Premiumpartner in das Projekt eingestiegen. Sie wissen schon: das bekömmliche Bier… Das Engagement wurde im Jahre 200 nach der Draisine bei der Verleihung des 1. Radtourismus-Preises in Baden-Württemberg mit Silber prämiert. Herzlich willkommen im Fahrradland Baden-Württemberg.

Freudentag für die Oberschwaben Tourismus Gesellschaft bei der Prämierung des zweiten Platzes: v.r.n.l.: OTG-Geschäftsführerin Daniela Leipelt, Brauer Gottfried Härle, Themenmanagerin Isabell Renz, Tourismus-Minister Guido Wolf und TMBW-Geschäftsführer Andreas Braun.

Wer glaubt, dass der Jubel ums Fahrrad im Südwesten Halt macht vor der Top-Wanderregion, irrt gewaltig. Die Routen- und Premiumwanderwege im Donaubergland und auf der Zollernalb in Albstadt sorgen machen nach wie vor Furore.

Blick auf Hügel mit Burg Die Burg Hohenzollern ist eines der Symbole für die Attraktivität der Wanderregion auf der südwestlichen Alb.

Regionale Stars: Zollernburg-Panorama und die Traufgänge-Gastgeber

Der Topstar unter den Traufgängen hat eine weitere hohe Hürde genommen: der Zollerburg-Panorama hat als erster unter den Premiumwegen auf der Südwestalb die 90 Punkte-Marke geknackt. Damit ist er nicht nur Spitzenreiter unter allen Premiumwegen auf der Südwestalb, sondern er gehört zu den TOP 20 aller Premiumwege, die vom Wanderinstitut zertifiziert werden. Doch damit nicht genug. Die CMT in Stuttgart bot den besten Rahmen, um den Kreis der Traufgänge-Gastgeber vorszustellen. Die Wirte entlang der Traufgänge versorgen die Wanderer und bieten ihnen mit ihren speziellen Rezepten aus regioalen Produkten die höchsten Genüsse, die die Schwäbische Alb zu bieten hat. Man hat damit aber nicht einfach eine Untermarke geschaffen: alle Gasthäuser haben sich der Zertifizierung der Schmeck den Süden-Initiative unterzogen. Somit pflegt man hohe Standards und konnte den Wirten gleich zwei Auszeichnungen überreichen. Für die Festgesellschaft wurde ein naturtrübes Dunkles vom Brauhaus Zollernalb ausgeschenkt.

Gruppe mit Auszeichnungen Albstadts OB Klaus Konzelmann freut sich mit dem DEHOGA-Vertreter über die Schmeck den Süden-Zertifizierung für die Traufgänge-Gastgeber vom Gasthof zum süßen Grund, dem Alten Bahnhöfle, dem Café Früholz, dem Wanderheim Nägelehaus, der Traufganghütte Brunnental und dem Brauhaus Zollernalb.

Donautal Unvergleiche Blicke auf die Donau im Durchbruchstal am Donauberglandweg

Einfach wanderbar: der Donauberglandweg

Vom höchsten Punkt der Schwäbischen Alb, dem Lemberg in Gosheim, bis zum geistlichsten Punkt im Durchbruchstal der Donau, dem Kloster Beuron, führt das Urgestein der Südwestalb-Wanderrouten. Der Donauberglandweg punktet immer wieder aus dem Wechsel von einmaligen Panoramen ins Vorland des Albtraufs oder ins urwüchsige Donautal. So konnte man 2014 den 2. Platz als Deutschlands schönste Wanderroute gewinnen. Auf der CMT 2017 gab es eine erneute Auszeichnung durch die Erneuerung der Zertifizierung. Hier ist die gleichnamige Donaubergland Gesellschaft um Geschäftsführer Walter Knittel federführend und die Prüfung nimmt der deutsche Wanderverband vor. Seit vergangenem Jahr ist das Donaubergland auch Donaubierland. Entsprechend galt für den Aktionstag: „Auch hier gibt’s Bier!“. Die Hirschbrauerei in Wurmlingen spendierte den Gästen alkoholfreie und „drehende“ Spezialitäten aus ihrem Sortiment.

Bühne Freuen sich über die beständige Top-Qualität des Donauberglandweges: DBL-Geschäftsführer Walter Knittel, Michael Guse vom Landkreis Tuttlingen und Hans-Ulrich Rauchfuß vom Deutschen Wanderverband (v.l.n.r.)

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