Im Donaubikeland auf der Durststrecke

Zwischen Geschichte und Genuss Mit dem Fahrrad durch Tuttlingen, Wurmlingen und Rietheim-Weilheim

Der Name „Durststrecke“ ist fast etwas irreführend. Denn auf dieser Fahrrad-Rundtour im Donaubikeland dürfte kaum jemand verdursten, eher im Gegenteil. Eine Radtour im Donaubikeland auf der Durststrecke bietet für Menschen mit Hunger und Durst nach regionalen Spezialitäten ebenso zahlreiche Ziele wie für Kulturhungrige.

Anreise von außerhalb Tuttlingen: Radeln und Shoppen

Von Tuttlingen aus starten mehrere Radtouren ins Donaubikeland. Die Quadratestadt eignet sich besonders dann als Start- und Zielort für Rundtouren, wenn man von außerhalb mit dem Zug anreisen will. Tuttlingen liegt an einem Knotenpunkt entlag der Donautalbahn, wo auch der NaturParkExpress mit seinem kostenlosen Fahrrad-Waggon Halt macht. Und wer nach einer erlebnisreichen Radtour Zeit übrig hat, kann in der Fair-Trade-Stadt auch noch ein wenig Shoppen oder die Stadt erkunden.

Auf den Spuren der Römer und Alamannen Wurmlingen: In die Antike radeln

Die Gemeinde Wurmlingen hat für viele Interessen etwas zu bieten haben. Kultur und Kulinarik harmonieren hier mit Naherholung. Wurmlingen ist idealer Start- und Zielpunkt für Radtouren, denn der Ort ist auch beliebt bei Freunden guter Küche. Zahlreiche Gastronomien sind in Wurmlingen beheimatet. Hier steht mit der Hirschbrauerei Honer auch die größte Brauerei in der Region, die weithin bekannt ist für ihr Engagement. Kein Wunder also, dass die Donaubikeland-Tour „Durststrecke“ auch hier Station macht. Sie führt aus dem Eltatal über die Höhenzüge der Albausläufer wieder zurück nach Wurmlingen, ist 29 km lang und lässt bestimmt niemanden durstig nach Hause gehen. Für E-Biker gibt es an der Haltestelle am Rathaus eine Ladestation. Kulturell Interessierte kommen hier auch voll auf ihre Kosten. Wurmlingen ist ein wichtiger Fundort römischer und alamannischer Spuren. Hier gelang zum ersten Mal der Nachweis, dass Alamannen die Reste römischer Gebäude nutzen. Bewundern kann man die geschichtsträchtigen Reste im Schutzhaus Römerbad jeden Sonntag von Mai bis September zwischen 14.00 und 16.00 Uhr.

Zwischen Hopfen und Wacholder: Rietheim-Weilheim Mit dem Fahrrad in die Natur

Fest am Teich Der Marktstärke der Wurmlinger Brauerei begegnet man in Rietheim-Weilheim gerne schmunzelnd mit dem Hinweis, dass hier die größte Brauereidichte weit und breit besteht. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl trifft das zweifelsohne zu, schließlich befinden sich in Rietheim-Weilheim gleich zwei Brauereien. Die Kombination Bier und Fahrrad passt hervorragend für die Lage an der Donaubikeland-Runde „Durststrecke“.

Wer mit dem Zug anreist, kann in den Teilorten Rietheim und Weilheim ein- und aussteigen. Wer sein Rad im Auto mitbringt, kann auch auf dem Rußberg starten. Versorgungsängste sind in Rietheim-Weilheim fehl am Platz. In allen Teilorten warten heimische und internationale Gastronomien auf neue Gäste, die Biereaus allen regionalen Brauereien servieren. Die 29 km lange Strecke begeistert vor allem Freunde von Naturphänomenen. Phantastische Panoramen locken zwischen dem Faulenbachtal und dem Naturschutzgebiet Kraftstein. In Rietheim trifft man auch auf den Löschwasserteich, der in Verbindung mit ökologischen Ausgleichsmaßnahmen, einem Beachvolleyball-Strand und einem Canyon-Steg ein vorbildliches Beispiel für die Harmonie von Naturschutz und Freizeitgestaltung liefert.

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