Felix Cramer von Clausbruch vor Sigmaringer Schloss Mit Köpfchen, Herz und Hand: Produkte aus der Region

Im freien Wettbewerb haben angesichts globalisierter Handelsmärkte regionale Produkte oft einen schweren Stand. Insbesondere müssen sich Erzeuger und Anbieter fragen: Wie passen Qualitäts-Erzeugnisse und Internet zusammen? Der Marktplatz Donau mit seinem Geschäftsführer Felix Cramer von Clausbruch versucht hierauf Antworten zu geben.

In die Heimat investieren

Mit dem Marktplatz Donau wurde zwischen Beuron und Bussen eine Initiative gegründet, die ein klares Ziel vor Augen hat: regionale Wertschöpfung mit heimischen Produkten. Dahinter steckt die einfache Idee, dass die Wirtschaftskraft im ländlichen Raum dann besonders gestärkt wird, wenn die Geldmittel im heimatlichen Kreislauf bleiben und in die Qualität der regionalen Produkte investiert wird. Das sichert nicht nur die Zukunft schöner Landschaften, sondern dient auch der Gesundheit.

Herausforderung Internet

Früher war der Handel vor Ort ganz selbstverständlich. Im Online-Handel sind die kleinen, exklusiven, hochwertigen Produkte noch nicht sehr präsent, obwohl sie zunehmend das Käuferinteresse wecken. Die großen Web-Handelshäuser haben sich – häufig mit großen Risiken – als Lieferanten für Konventionelles von überall aufgestellt. Kleine Handwerker, Produzenten oder Einzelhändler im ländlichen Raum wissen oft nicht, wie sie gegen diese Konkurrenz bestehen können.

Produkte Partnerprodukte für den gemeinsamen Vertriieb, Foto: Marktplatz Donau

Gemeinsam stark sein

An diesem Punkt wird der Marktplatz Donau aktiv. Er versammelt die lokalen Akteure und führt sie im Marken-Netzwerk zusammen. Dazu gehört neben der Präsenz vor Ort auch ein eigener Online-Shop, in dem die Partnerprodukte erworben werden können. In Geschenkboxen kann man 100%ige Qualität im Netz einkaufen. Für jedes Bedürfnis gibt es Themenboxen. Für die Partner bedeutet das einen zusätzlichen zukunftsträchtigen Vertriebskanal, für die Endverbraucher – egal ob sie in der Region leben oder die Region nach einem Urlaubsaufenthalt „mit nach Hause“ nehmen wollen – eine Möglichkeit, die einmaligen Top-Produkte aus der Region regelmäßig zu beziehen. Der Marktplatz Donau sorgt also dafür, dass die Liebe zur Region durch den Magen geht und sich in den Köpfen verankert. Das Konzept sorgt somit für Bindung, die Gäste regelmäßig wieder kommen lässt.

Einmalig: die Junge Donau

Kein Wunder, schließlich gehört die Junge Donau zu den reizvollsten Zielen in ganz Deutschland und ist nach wie vor ein Geheimtipp für Natururlauber und Kulturreisende. Deshalb hat man auch touristische Anbieter und ausgewählte Gastronomen mit im Boot, die eine Brücke schlagen zwischen erlebnisreichen Reisen und kulinarischem Genießen. Die Palette der regionalen Produkte deckt das ganze Spektrum hochwertiger Lebensmittel ab. Allen gemein ist die Produktion in Handarbeit.

Traditionelles Handwerk

Mit Fug und Recht kann man also den Begriff Manufaktur wieder beleben, wenn es darum geht, die Qualität der Brot-, Fleisch-, Konditor-, Honig- oder Nudel-Erzeugnisse zu betonen. Selbiges gilt natürlich auch für die Bier-, Saft, Likör- oder Destillat-Hersteller, die in Bio-Qualität liefern, die meisten sogar mit zertifizierten Zutaten. Doch damit nicht genug: zum Spektrum gehört auch die Versorgung des Wohnraums durch Anbieter von Energie. Und damit auch jeder die Qualität wahrnehmen kann, sind einige Medien ebenfalls Partner im Marktplatz Donau. Gemanaged wird das alles von Felix Cramer von Clausbruch. Der Einzelhandelskaufmann führt die Partner zusammen und kümmert sich auch um das Tagesgeschäft. Seinen Sitz hat der Marktplatz Sigmaringen in Sigmaringen, also mitten im Herzen des Landkreises Sigmaringen und des Marktplatz Donau.

Zwei Fragen an Felix Cramer von Clausbruch

Welche Aufgaben haben Sie?
CvC: Als „Kümmerer“ vertrete ich grundsätzlich alle Anliegen des „Marktplatz Donau“. Insbesondere bin ich aber ansprechbar für unsere Partnerbetriebe und alle, die es werden wollen. Ich höre mir gerne neue Ideen an oder gehe auf geeignete Betriebe zu, damit sie ihre vertriebliche Situation verbessern können.
Geht es nur um den Vertrieb?
CvC: Nein, ich versuche immer klar zu machen, dass regionale Vernetzung dem gesamten öffentlichen Leben hilft, schließlich schafft eine gemeinsame Kommunikation mehr Präsenz für alle und es fließen Steuern zurück, mit denen wiederum die Wirtschaftskraft und die Infrastruktur der Region gestärkt werden.

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