10 Geophänomene an der Donau und auf dem Heuberg

Von tiefen Höhlen, seltenen Pflanzen und kargen Höhen

Bei geologischen Phänomenen und Sehenswürdigkeiten denkt man meistens zuerst an Höhlen. Daran ist freilich nichts auszusetzen, doch beweist der Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg, wie vielfältig der geologische Reichtum in der Region ist. Das Ferienland Donau-Heuberg ist durch seine zahlreichen Naturdenkmale wie geschaffen für Geo-Touren.

  • #1 Die Bronner Höhle

    …ist nach Schloss Bronnen auf dem darüber liegenden Felsen benannt. Hier kann man auf dem Donauberglandweg oder der Donauwelle Donaufelsen-Tour die Landschaft und die Gesteinsformationen mit ihren schön gewachsenen Bäumen rund um Fridingen erkunden. Bronner Höhle von innen

  • #2 Die Donauversickerung

    …gibt es auch in Fridingen, wenn der “löchrige Käse” des Albgesteins das Wasser abzieht in Richtung Aachtopf. Ab hier macht sich die Donau dann ohne Sog von unten in Richtung Schwarzes Meer auf den Weg. Donauversickerung Fridingen Foto: wikimedia, User: franzfoto

  • #3 Die Märzenbecherblüte

    ..gehört zu den floralen Highlights und lässt jedes Frühjahr Tausende ins Lippachtal und Hintelestal ziehen. Märzenbecher

  • #4 Die Felsenhöhle

    …in Mühlheim findet man in der Nähe des Friedhofs am Donauberglandweg. Sie kann am Donaubergland Höhlentag, an Christi Himmelfahrt und nach Anmeldung besichtigt werden. Blick in die Felsenhöhle

  • #5 Die Kolbinger Höhle

    …ist die größte Schauhöhle auf der Südwest-Alb und wird von der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins betrieben. Zusätzlich gibt es vor der Kolbinger Höhle einen schönen Ausblick ins Donautal. Kolbinger Höhle Foto: wikimedia, User: simisa

  • #6 Die Albhochfläche

    …kann man in Renquishausen erreichen. Hier kann man die Plateaus der Albhochfläche bewundern und die weiten Blicke zwischen Wiesen, Bäumen und Sträuchern schweifen lassen. Renquishausen Aklbhochfläche

  • #7 Im Tal der Bära

    …schert man in ein reizvolles Nebental der Donau ein, das ebenso mit Felswänden und bei entsprechender Wetterlage mit geheimnisvollen Nebelschwaden begeistert. Blick ins Bäratal

  • #8 Zum Felsentor

    …gelangt man, wenn man Bärenthal Richtung Osten verlässt. Die imposante Felsformation auf halber Höhe. Rechts in Richtung Irndorf gelangt man auf eine alte Route der Beuroner Mönche, die hier seit Jahrhunderten den Pfarrdienst versehen. Kein Wunder also, heißt hier einer der Aussichtspunkte Paterfelsen. Felsentor in Bärenthal

  • #9 Das Irndorfer Hardt

    …ist ein geologisch-botanisches Unikum. Trotz der Höhe um 900 m herrscht hier bereits alpines Klima. Grund dafür sind Dolinen, welche die Kälte im Innern der Alb die Umgebung beeinflussen. Das Hardt hat ein besonders abwechslungsreiches Landschaftsbild und eine aus dem lokalen Klima gewachsene Flora. Irndorfer Hardt

  • #10 Die Kallenberghöhle in Buchheim gehört zur Felsenburg Kallenberg und bildet ein bedeutendes Ruinenensemble am Donauberglandweg, wie die Burgenregion an der Jungen Donau auch genannt wird. Kallenberghöhle Foto: Kreisarchiv Tuttlingen

Ein Kommentar