Wohnmobil am Stiegelesfels Anfängertipps Wohnmobil Damit es ein Traum wird: 12 Tipps für Wohnmobil-Neulinge

Mit dem Knaus Boxstar lässt sich die Donau bestens erkunden.

Damit der Traum vom mobilen Reisen kein Alptraum wird

Reisen mit dem Wohnmobil soll ein Vergnügen werden, mit dem Fahrzeug, entlang der Donaulandschaften, mit den kulinarischen Genüssen. Auch für Neulinge. Zum Wohnmobilfahren gehört aber auch dazu, sich einige DInge klar zu machen und anzueignen, damit aus dem Reisetraum kein Alptraum wird. Wir haben 12 Tipps für Neulinge zusammen gestellt:

  • 1. Wer sich den Traum vom eigenen Wohnmobil erfüllen will, sollte nicht zu schnell bestellen. Der Besuch von Fachmessen und das Mieten bei Herstellern, Händlern oder Reisebüros helfen, vor der Kaufentscheidung die Möglichkeiten kennen zu lernen.
  • 2. Ein Wohnmobil ist in aller Regel kein Offroader. Wer abseits der Straßen übernachten will, sollte Weg und Platz gut prüfen. Bei einem Fahrendgewicht von mindestens 3,0 t kann bereits eine feuchte Grasnarbe dazu führen, dass man steckenbleibt.
  • 3. Bei der Planung einer Reise sollte man etwa eine Stunde am Tag für die Pflege des Wohnmobils einrechnen. Durch den begrenzten Raum und die Naturnähe ist üblicherweise mehr Disziplin gefragt als in einer Immobilie.
  • 4. Vor der Abfahrt sollte man sich unbedingt mit dem Fahrzeug vertraut machen. Ein Wohnmobil hat durch Dusche, Toilette, Herd und Heizung Funktionen, deren Bedienung gelernt werden muss. Vermieter geben dazu ausführliche Einweisungen.
  • 5. Das Gepäck in einem Wohnmobil muss immer gesichert sein, damit es während der Fahrt keinen Schaden nimmt oder klappert. Beim Geschirr kann man sich durch Einwickeln in Handtücher helfen, es gibt aber auch Spezialgeschirr aus Kunststoff mit Rutschbremsen zu kaufen.
  • 6. Nicht zuviel mitnehmen! Wohnmobile sind heutzutage meist auf max. 3,5 t Gesamtgewicht ausgerichtet und haben begrenztes Zuladungsgewicht. Auf Campingplätzen kann man waschen und man lernt unaufwändig zu kochen. Lieber das „Weniger ist mehr“ genießen.
  • 7. Besonders anfällig für Pannen ist die Wasserpumpe. Wenn sie leer läuft, kommt es zu Überhitzung und Defekt. Deshalb immer das Schließen der Wasserhähne kontrollieren und den Wassertank unterwegs nicht komplett leerlaufen lassen. Eventuell auch immer eine Ersatzpumpe mitnehmen.
  • 8. Ein Wohnmobil hat meist zwei Batterien, eine zum Fahren und eine für den Wohnbereich. Nach der Ankunft muss man auf Wohnbatterie umstellen. Sonst kann es passieren, dass Liebhaber von Radiomusik plötzlich ohne Startstrom dastehen.
  • 9. Nicht alle Stellplätze verfügen über die Vollausstattung aus Versorgung und Entsorgung, Landstrom, Frischwasser und Sanitär. Man sollte also die Ressourcen im Auge behalten. Wenn möglich, während der Fahrt max. 20 l Wasser mitnehmen.
  • 10. Mit Standard-Ausstattungen kann man maximal zwei Nächte frei stehen. Ohne zusätzliche Solarpanel, einer dritten Batterie oder großem Frischwassertank fehlt es schnell am allernötigsten. Also: bei jeder Gelegenheit die Batterien laden.
  • 11. Kleine Fähren über die Donau entlang der bayerischen Ufer haben Gewichtsbegrenzungen, die für Wohnmobile nicht ausreicht. Man sollte also seine Route unabhängig von den Fähren wählen. Achtung: Navis behandeln Fähren wie Straßen.
  • 12. Campen ist üblicherweise nichts für Einsamkeitsbedürftige. Seien Sie offen für Ihre Nachbarn, plaudern sie bei Gelegenheit ein paar Worte, das gehört dazu. Unter Campern gilt auch: man hilft sich, das hilft!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.