Einzigartig: die Donaufelsen-Tour

Eigentlich muss man nicht lange um den heißen Brei herumreden: die Donaufelsen-Tour ist eine der schönsten – wenn nicht sogar die schönste – Wandertour auf der Südwestalb und in ganz Deutschland. Sie ist einzigartig in der Wegeführung zwischen dem natürlichen Verlauf der Jungen Donau und den flankierenden (Halb-)Höhenzügen. Der Weg gehört zu den Premiumwegen Donauwellen im Donaubergland und macht seinen “Eltern” alle Ehre. Es sich um eine “knackige” Tagestour, zu deren Faszination viele Aufs und Abs gehören. Man sollte etwas trainiert sein, wenn man die sportlichen 15,4 km angeht.

Bronner Wehr

Top 10 Tour

Die „Donaufelsen-Tour“ wurde 2015 bei der Wahl von Deutschlands schönstem Wanderweg auf Platz 4 gewählt. Bereits die Nominierung adelte den einmaligen Premiumweg. Walter Knittel, Geschäftsführer von Donaubergland, zeigte sich mit der Nominierung zufrieden, schließlich sind es nur die wenigsten (Premium-)Wege im Wanderparadies Deutschland, die es überhaupt unter die Top 10 schaffen. Regio-TV hat anlässlich der damaligen Nominierung einen Film gedreht und einige Eindrücke der Tour eingefangen.

Donau im Herbst

Einmalige Wegeführung im Geopark Schwäbische Alb

Die Donaufelsen-Tour führt rund um den schönsten Abschnitt im Durchbruchstal der Jungen Donau. Mitten im Naturpark Obere Donau zwischen Fridingen, Buchheim und Beuron locken einmalige Ausblicke in die felsige Landschaft, ruhige Waldzonen, weite Wiesen und Höhlen. Und natürlich immer wieder die Donau. Die Ursprünglichkeit und der Wechsel der Landschaftsformationen entfalten sich zu allen Jahreszeiten und lässt bei Wanderern keine Wünsche offen.

Höhle

Wanderer im Wald
Die Passagen im Wald versprechen Ruhe und Erholung.

Faszination durch Vielfalt

Doch nicht nur die Landschaft lockt viele Besucher an. Der Naturpark Obere Donau ist bekannt für seine Artenvielfalt bei Flora und Fauna und kann stellenweise mit alpiner Vegetation und mit den Gemsen auch alpinen Tierarten aufwarten. Wer Glück hat, kann an ruhigen Tagen auch Uhus auf den Felsköpfen erspähen. Die Donaufelsen-Tour ist also für Biodiversitäts-Fans ein Muss und hat schon so manche Exkursion angelockt.

Blume an Felsen

Wandern. Kultur. Einkehren

Doch nicht nur die vielfältigen Geotope gehören zu den Hotspots an der Donaufelsen-Tour. Mit dem Schloss Bronnen, der Mattheisen-Kapelle und der Ruine Kallenberg begegnet man einem Teil der bis in die heutige Zeit bestehende Burgenkultur entlang der “Côte d’Azur des Mittelalters”, wie das Obere Donautal auch immer wieder genannt wird. Dieses Bonmot zeigt an, dass die Menschen schon immer wussten, sich die schönsten Flecken der Erde zunutze zu machen.

Henriette Gärtner am Stiegelsfels
Die Pianistin Henriette Gärtner stammt aus der Region, lebt im Donaubergland und genießt die Wandertouren in der Heimat.

Ruine Kallenberg
Sagen und Legenden ranken sich um die Ruine Kallenberg.

Schloss Bronnen
Das Enzberg’sche Schloss Bronnen wird noch heute genutzt.

Und was wäre das Wandern ohne Einkehren? Auch hier stehen keine Enttäuschungen ins Haus. Mit der Ziegelhütte, dem Berghaus Knopfmacher und dem Jägerhaus liegen drei Einkehrmöglichkeiten direkt am Weg. Die beteiligten Orte können mit dem Gasthaus zum freien Stein in Buchheim und dem Gasthof Sonne in Fridingen mit weiteren empfehlenswerten Gastronomien aufwarten.

Wanderer auf Felsen

Tipps und Hinweise

  • Wegzeichen Donauwellen Zubringer Sind die Wegzeichen Schwarz anstat blau und grün, zeigen sie an, dass es sich um einen Zubringer-Weg handelt, also beispielsweise von einem Parklatz zum eigentlichen Rundweg.
  • Vor der Tour sollte man sich auf der Internetseite von Donaubergland über die aktuelle Situation informieren. Hier gibt es immer aktuelle Informationen zu Besonderheiten und Öffnungszeiten.
  • Im Winter sollte man den Weg bei frostigen Temperaturen nicht begehen. Der natürliche Wegeverlauf auf Pfaden und die schattigen Hanglagen sorgen häufig für Vereisung und Rutschgefahr. Empfehlungen gibt es ebenfalls auf der Donaubergland-internetseite
  • Alle sollten bedenken, dass sich der Weg mitten in einem der wichtigsten Naturachutzgebiete befindet und die Wege nicht verlassen. Der Weg ist so ausgeschildert, dass es wirklich sehr viel zu sehen gibt, ohne dass man schutzbedürftige Arten gefährdet.
  • Eine interaktive Karte findet sich auch auf outdooractive:

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