Die Kolbinger Höhle

Die Gemeinde Kolbingen beherbergt ein einmaliges Naturdenkmal, das von der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins gepflegt wird. Die Kolbinger Höhle ist die größte Tropfsteinhöhle auf der Südwestalb und kann von Karfreitag bis Ende Oktober an Wochenenden und Feiertagen besichtigt werden. Die ausgebildeten Höhlenführer informieren über die geologischen Besonderheiten, zeigen die Schönsten unter den Tropfsteinen und wissen so manche Legende aus der Höhle zu erzählen. Im Winter dient die Höhle als Quartier für Fledermäuse, die sich hierhin während der kalten Jahreseit zurückziehen. Während der Führungen berichten die ausgebildeten Höhlenführer nicht nur von den geologischen Besonderheiten ihres 330 m langen Denkmals, sondern können auch so manche Legende erzählen. Viel zu erzählen hat auch der Walderlebnispfad, der die Höhle und den zwei Kilometer entfernten Parkplatz mit dem Donauberglandweg verbindet.

Felsenhütte

Die Hütte des Schwäbischen Albvereins ist von März bis Oktober an Wochenenden geöffnet.

Spielplatz, Waldlehrpfad, Aussichtspunkte, Grillhütte

Am Parkplatz befindet sich auch ein großer Spielplatz. Unterwegs kann man spielerisch sehr viel über die Pflanzen und Tiere im Wald lernen, wandelt durch einen Märchenwald und streift vorbei an Wildgehegen. Hier kann man entdecken, wie Tiere durch ihre Laufwege oder ihre Ernährungsgewohnheiten eine Kulturlandschaft beeinflussen. An der Höhle kann man sein eigenes Vesper mitbringen, ohne vorherige Genehmigung grillen oder in die Kolbinger Felsenhütte einkehren, die jährlich zur Märzenbecherblüte im benachbarten Hintelestal öffnet. Ein Rundum-Familienangebot für Wanderer und Radfahrer mitten in den Schönheiten der Natur.

Schlagwerk in Höhle

Beim Donaubergland-Höhlentag wird die Höhle musikalisch bespielt

Der Höhlentag im Donaubergland

Menschen sind fasziniert von Höhlen und haben sie zu allen Zeiten unterschiedlich genutzt. Heute sind Höhlen meist beliebte Ausflugsziele für geologisch Interessierte. Früher waren sie auch Wohnstatt, Herrschaftssitz, Versteck oder Kulisse für Legenden und Sagen. Vor dem Hintergrund dieser Menschheits- und Naturgeschichte kann man beim Donaubergland-Aktionstag am letzten Augustwochenende unter fachkundiger Führung den Bedeutungen der einzelnen Höhlen nachspüren oder die Naturdenkmale als kulturelle Veranstaltungsorte entdecken.

Geopark Infostelle

Die GeoPark-Infostellen bringen nicht nur Steine zum Erzählen spannender Geschichten, sie geben auch Tipps zu besonderen Ausflugszielen in Ihrer näheren Umgebung. Die Kolbinger Höhle gehört damit zu den wichtigsten geotouristischen Attraktionen im nationalen Geopark Schwäbische Alb, der auch anerkannter UNESCO-Global Park ist. Weitere Geopark-Infostellen finden sich im Donaubergland im Trossinger Museum Auberlehaus und im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck.

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