Kunstmuseum Albstadt Das Kunstmuseum Albstadt

Die bisherige „Galerie Albstadt, Städtische Kunstsammlungen“ kann bereits auf über 40 Jahre Ausstellungstätigkeit zurückblicken. Unter seinem neuen Namen “Kunstmuseum der Stadt Albstadt” geht das Haus nun ins fünfte Jahrzehnt seines Bestehens. Das Kunstmuseum Albstadt zählt zu den bedeutendsten kommunalen Kunstsammlungen in Baden-Württemberg, insbesondere durch seine international renommierte Sammlung mit rund 450 Arbeiten auf Papier von Otto Dix und seinen reichen Bestand aus Gemälden und Zeichnungen von Christian Landenberger, der um 1900 deutschlandweit als Freilichtmaler und Vertreter des Deutschen Impressionismus geschätzt war.

Caspar Obach: Stadt Ebingen von Süden 1844

Unter dem Motto ‚Tradition und Neubeginn‘ reflektiert das Kunstmuseum Albstadt sein vor vierzig Jahren angelegtes Sammlungsprofil und baut zugleich auf den Glauben an die Kraft der Erneuerung in einer auf freiheitliches Denken hin angelegten Kunst. In der Abteilung „Das Landschaftsbild der Schwäbischen Alb“, die ihresgleichen sucht, steht derzeit der Baum im Blickpunkt – von Matthäus Merian bis hin zu Formulierungen der Gegenwartskunst – und als Gast der Münchner Künstler Daniel Bräg (* 1964) mit seiner Installation Kaltlandschaft. Auch die Erinnerung an den großen Maler-Radierer Felix Hollenberg durch die Vergabe eines Preises für aktuelle Druckgraphik trägt der künstlerischen Kraft zum Neubeginn Rechnung.

Daniel Bräg: Installation

Die Stiftung Sammlung Walther Groz hat die besondere Bedeutung des Museums als Graphische Sammlung begründet. Das beeindruckende Spektrum Dresdner Kunst von Ludwig von Hofmann über Otto Gussmann, die Künstlergruppe Brücke, Otto Dix, Otto Lange bis hin zu Zeitgenossen wie A.R. Penck oder Max Uhlig hat der Albstädter Sammlung internationales Renommee eingebracht. Die Sammlung der Grafiken von Otto Dox ist nach wie vor die weltweit umfangreichste.

Otto Dix: Ursus

„MEISTERWERKE – reihenweise! Aus der Sammlung Walther Groz“.

Als jüngstes Kind des Museums lädt der „junge kunstraum“ Familien mit Kindern zu ganz besonderen Begegnungen mit originaler Kunst: beim spielerischen Sehen und Entdecken. In der Werkstatt ‚mini-mal‘ kann auch selbst gezeichnet, gemalt und nach Herzenslust gestaltet werden.

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