Museum der Brotkultur, Foto: Bernhard Friese Museum Brot und Kunst, Ulm

Foto: Bernhard Friese, Museum Brot und Kunst
Die Junge Donau ist auch ein musealer Kulturraum. Auch wenn das Museum Brot und Kunst in der Großstadt Ulm steht, so ist (das täglich) Brot das stärkste Symbol für den ländlichen Raum. Denn hier wird Landwirtschaft betrieben, welche die Ernährungsbasis für die gesamte Bevölkerung und für Lebensmittel-Exporte darstellt.

Museum Brot und Kunst für Welternährung und Landwirtschaft

Die kulturell-religiöse und andere – insbesondere die politischen – Bedeutungen von Getreideprodukten kann man in der Ulmer Altstadt im Museum Brot und Kunst kennen lernen. Es ist eine der wichtigen Attraktionen entlang der kulinarischen Donau in Deutschland.

Das Wissensmuseum präsentiert Getreide und Brot in seiner kulturellen, natur-, technik- und sozialgeschichtlichen Bedeutung. Brotherstellung gehört ebenso dazu wie das Verständnis von Brot als Sinnbild für Leben in der jüdisch-christlichen Vorstellungswelt.

Ein besonderes Anliegen liegt auf der Auseinandersetzung mit dem Mangel an Brot bzw. Nahrung in Geschichte und Gegenwart. Hochrangige Kunstwerke des 15. bis 21. Jhd.s zeigen, wie vielschichtig das Thema in unserer Kultur verankert ist.

Die Sammlung zeigt zahlreiche Kunstwerke herausragender Künstler, darunter Pieter Brueghel d.Ä., Max Beckmann, Pablo Picasso, Joseph Beuys oder Markus Lüpertz.

Ausstellung im Museum der Brotkultur

Spezialitäten zwischen Baden und Schwaben

Egal ob badische, (ober-)schwäbische, hohenzollerische, oberpfälzische oder bayerische Spezialitäten: entlang der Donau lässt sich eine Menge entdecken.

Die süddeutsche Küche ist nachhatlig geprägt durch seinen Getreideanbau und die (muskelfreien) Rezepte, die aus der landwirtschaften Kultur entwickelt wurden. Kreativität bei der Zubereitung von Nahrung war früher oft aus Not gefragt.

Heute ist die Donau ein kulinarischer Erlebnisraum, der nicht nur die Traditionen landwirtschaftlicher Essenskultur lebendig hält, sondern vergessene Linien wiederentdeckt oder die traditionelle Küche mit europäischen Einflüssen verschmelzt.

Träger dieses kulinarisch vereinten Europas sind die Wirte und Köche, die ihr Wissen und ihr Handwerk jenseits von Fastfood und Großhandel in ihren Landgasthöfen oder Familienhotels sinnlich erfahrbar machen und so viele Frauen und Männer an den heimischen Kochplatten und Backöfen inspirieren.

Und im Umkehrschluss wandert so manches handschriftlich oder mündlich überlieferte Rezept aus Omas Küche auf den Speisekarten der Wirte in den Regionen.

Kontakt zum Museum Brot und Kunst

Museum Brot und Kunst
Forum Welternährung
Salzstadelgasse 10
89073 Ulm
+49 (0)7 31 14009 0

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