Schmeck den Süden im Landgasthof Sonne, Wurmlingen

Mit dem Landgasthof Sonne in Wurmlingen hat Schmeck den Süden 2016 ein neues und vor allem begeistertes Mitglied bekommen. Das Konzept dahinter kann man in der Speisekarte leicht ablesen, die durch regionale Produkte geprägt ist. Hier gibt es beispielsweise Kraftbrühe mit Kräuterflädle, Badisches Schneckenragout, Zwiebelsuppe von der Höri-Bülle, Alblamm, Rumpsteak vom Staufenrind, Cordon Bleu mit Schwarzwälder Schinken und Heumilchkäse oder Gerichte mit Bodenseefischen. Im Zuge der Zertifizierung ist man auch der Initiative “Haus der baden-württembergischen Weine” beigetreten. Sie ist nur für Betreiber erhältlich, die sich mit drei Schmeck den Süden-Löwen schmücken dürfen. Das bedeutet, dass mindestens neun reginale und zertifizierte Gerichte auf der KArte zu finden sind.

Schleie in Riesling und Wurzelgemüse
Auf der Karte der Sonne sind regelmäßig Bodenseefische zu finden, die Frieder Steinseifer vor Ort auf der Reichenau einkauft.

Regionale Frische braucht Interesse und Beweglichkeit beim Einkauf. Deshalb nutzt Chefkoch Frieder Steinseifer meist seinen Ruhetag, um sich nach neuen Möglichkeiten umzusehen. Dazu fährt er an den Bodensee oder auf die Schwäbische Alb und spricht mit den Produzenten vor Ort. So lernt der Siegerländer die Menschen und die Region immer besser kennen und lässt sich inspirieren. Schließlich ist Einkaufen auch ein Ausflug in schöne Landschaften.

Leber
Zu den Spezialitäten des Hauses gehören Gerichte mit Innereien. Leber “wie der Chef sie mag”, heißt es da beispielsweise. Wer ein Faible für Innereien hat, wird hier äußerst schmackhafte Gerichte bekommen. Richtig deftig wird’s im Herbst. Dann kommt traditionelle Schlachtplatte auf den Tisch, mit Blut- und Leberwurst, Schweinebauch, Bratwurst, Sauerkraut und Stampfkartoffeln.

Geschwenkte Pfanne mit Bratkartoffeln

Elke und Frieder sind auch glaubwürdige Vertreter einer ehrlichen Küche. Das bedeutet, dass man mit Herz und Engagement kocht und sich auch auf die Finger schauen lässt. Wer also einen Blick hinter die Kulissen aufs Handwerk und in die Töpfe und PFannen werfen will, ist auch zum Kibitzen in der Küche willkommen. Einfach kurz anfragen, dann wird man in die Küche geführt.

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