Landgasthof zur Traube Kreenheinstetten In der Traube, Kreenheinstetten: Badische Küche. Predigerheimat. Wirtshaussingen

Wenn in der Traube ein Abend mit dem Badner-Lied eröffnet wird, ist wieder Wirtshaussingen. Einfach gerüstet mit einem kopierten Liederbuch und Adolf Riester an der Quetschkommode spricht Naturpark-Wirt Helmut Gröner seine Einladung aus. Wie groß der Wunsch nach unkomplizierter Geselligkeit bei einem rustikalen Vesper und einem guten Glas badischen Wein, einem frisch gezapften Bier oder einem Dinettle ist, sieht man an seinen singenden Gästen, von denen viele auch von außerhalb nach Kreenheinstetten kommen. Seit Helmut Gröner diese Tradition vor ein paar Jahren wieder eingeführt hat, freuen sich Begeisterte aus der ganzen Region an der Geselligkeit, die rund um die Ziehharmonika von Alfred Riester entsteht. Hier entstehen Bekanntschaften und manche der Wirtshaussinger sind mittlerweile Freunde geworden. Die gute alte Zeit gab es vielleicht nie, aber „manches früher war einfach gut“, sagt Helmut Gröner und lässt in seiner Traube viel Platz für Traditionen.

Wirtshaussingen in der Traube Kreenheinstetten Das Wirtshhaussingen in der Traube ist zu einem großen Anziehungspunkt geworden.

Dinettle Traube Kreenheinstetten Dinettle, die “badische Pizza”

gaststube Traube, Kreenheinstetten, Abraham a Sancta Clara

Regionale Gerichte im traditionellen Wirtshaus

Logo Naturpark-Wirte Obere Donau Helmut Gröner und die Traube in Kreenheinstetten gehören zu den Vorreitern der „Schmeck den Süden Gastronomen“ an der Jungen Donau. Er gehört damit auch zu den Naturpark-Wirten Obere Donau, die sich als Schmeck den Süden-Regionalgruppe aufgestellt hat. Als engagierter Anhänger regionaler Küche richtet er viele Gerichte nach badischen Traditionen aus.

Badische Zwiebelsuppe

Putenschnitzel in Kräuterpanade

Vielseitige, saisonale und frische Küche

Seine Speisekarte bietet saisonal immer wieder Außergewöhnliches. Im Frühjahr gehören Gänseblümchen auf den Salat. Woher er die nimmt? Ganz einfach: „Mir henn koin Rase, mir henn a Wies!“ Frische verbreiten auch sein Putenschnitzel im Kräuter-Ei-Mantel oder seine Lammkoteletts mit Kräuterkruste. Als Vorspeise empfiehlt er gerne seine „baddische Zwieblsupp“ und im Herbst serviert er mit seiner Familie Spezialitäten vom Wild aus der Region. Und eines gibt es bei Helmut Gröner immer gratis: sein unverwüstliches Lächeln. Überhaupt setzt er stark auf Vielfalt bei Gemüsen, die er zu traditionellen Fleischgerichten reicht. Rinderzunge, Schweinsbraten, Lendchen, Wildschwein gehören ebenso dazu wie die traditionelle Tellersülze mit Bratkartoffeln.

Wiesensalat

Koch Helmut Gröner

“Beim Abraham”

Traditionsreichtum gilt in der Traube aber nicht nur für die Speisen und Getränke. Die Traube in Kreenheinstetten ist auch das Geburtshaus des Wiener Hofpredigers Abraham a Sancta Clara. Bereits im 17. Jahrhundert war hier ein Gasthaus und Abraham a Sancta Clara wurde hier als Johann Ulrich Megerele und Wirtshaussohn geboren. Schon die alte Wirtsstube im Geburtshaus von Abraham a Sancta Clara ist mit ihrer Holzvertäfelung, dem alten Ofen und dem Herrgottswinkel immer einen Besuch wert.

GAststube Traube Kreenheinstetten

Tipp: Auf Wohnmobilisten ist Helmut Gröner auch eingestellt. Auf dem Parkplatz gegenüber des Gasthauses bietet er seinen Gästen kostenlosen Aufenthalt mit Landstrom und Frischwasser.

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